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Zuerst nur aufgrund seiner, in der Szene einzigartigen Ausstattung
an Instrumenten (Klavier, Hemmungsorgel & Ziehharmonika in funktionstüchtigem Zustand)
aufgenommenen Herrn Adrettis, sollte dieser doch schnell, auch wegen seines ständigen
Trainings der Fingerfertigkeit beim Kartenspiel, zu einer fixen Größe in der Chefpartie
aufsteigen.
Seine Tastenfertigkeit ist auf folgenden Alben zu hören:
ANITFROST BOOGIE, NOCHTSCHICHT, OSTBAHN-KURTI & DIE CHEFPARTIE,
LIVE,
Nach Auflösung der Chefpartie zog es ihn natürlich ganz nach Mexico, wo er in Rio Sabinas die
einzige Cantina im Umkreis von 50 Meilen sein Eigen nennen kann.
Ein Jahr nach der Gründung der Chefpartie hatte sich diese, zumindest in der Szene, schon
einen guten Namen gemacht. Doch anstatt nach den ersten Erfolgen in Euphorie zu verfallen,
wollte man das musikalische Spektrum ständig erweitern. Und so war man ab Februar 75
auf der Suche nach einem Pianisten.
Es sollte noch beinahe ein Jahr dauern, ehe im
Dezember 75 der Ex-
Soulfinger, Mario Adretti, die
Nachdem im Mai 77 sowohl die 2. LP "Nochtschicht", als auch eine
breitanglelegte Tournee durch das benachbarte Ausland durch den Bankrott von "Creolia"
(Kurtlīs erster Plattenfirma) als Flop endeten (die LP ging in der Konkursmasse unter,
die Tournee wurde nach nur vier Konzerten abgesagt), kehrte man ohne Mario Adretti
enttäuscht aus München zurück. Der Herr Adretti blieb bis Juli 79 verschwunden,
fand aber nach seiner Rückkehr nach Wien sofort Arbeit in Conny Strohals Autohandel &
Er fand nicht nur seine große Liebe im Grenzgebiet zwischen Texas & Mexico (er ehelichte
1991, die in Al Amore, Texas lebende, aus Nuevo Laredo, Mexico stammende, Rosita Gonzales),
sondern brachte von seinen oftmaligen
Aufenthalten auch den einen oder anderen Tex-Mex Song mit, welches ihm bald den Beinamen
"Senor" einbringen sollte.