"Wild"
WILLI
BRUNNER

Gitarren

Seine erste vielversprechende Band gründete Wild Willy Brunner im August 71 mit "Cosa Nostra". Der sollte auch das spätere, erste Rhythmusduo der Chefpartie (Theo Tatic & Rudi Stolz) angehören. Denn als er im November des 73 Jahres das erstemal verhaftet werden sollte, fusionierten sich "Cosa Nostra" & "The Revenge" zur Chefpartie #1. Die nächsten sechs Jahre verbrachte der Willy in Graz, Karlau! Doch sofort nach seiner Entlassung im September 79 fand er seine zwei alten "Cosa Nostra"-Kollegen, aufgrund der Beurlaubung von der Chefpartie, arbeitslos vor und gründete mit ihnen sofort die sensationelle "Pump Gun". Ab Oktober 82 spielte er in "Conny Strohal´s Wild Bunch", ehe er im Mai 84 wieder in Konflikt mit dem Gesetz kommen sollte, um die nächste Zeit in U-Haft zu verbringen. Nach seiner frühzeitigen Entlassung - gute Führung - im November 85 wurde er sofort wieder erfreut in der Szene aufgenommen. Nicht nur aufgrund seines flinken Spiels, holte in "King" Karasek zu "King Size", der Comback-Combo des glücklosen Blues-Veteranen - nein - dieser erwartete sich auch durch Willys gute Unterweltkontakte den entscheidenden Durchbruch. Meist agierte "King Size" (Dez 85 - Juni 86) dann doch nur in "King" Karaseks Probenkeler
Dort trifft auch der Herr Kurt, nach dem überraschende Abgang von Josef Havlicek im Juni 86, auf der Suche nach einem neuen Gitarristen auf ihn. Und kann ihn schließlich, auch aufgrung verlockender Gagenangebote, für die Chefpartie gewinnen. Der Transfer bedeutet das Aus für "King Size" und einen live-mäßigen Höhenflug der Chefpartie.
Er spielte in den Chefpartie Ausgaben #12, #13 & #14 und seine Gitarre ist auf den zwei Alben, A SCHENE LEICH und LIAGN & LOCHN zu hören.

Als er im Mai 89 bei den Aufnahmen zu "Liagn & Lochn" wieder einmal über die Justiz stolpern sollte, schien dies das endgültige Aus seiner musikalischen Karriere zu bedeuten, doch im Herbst 94 kehrte er nicht nur aus der Karlau, sondern auch auf die Bühne zurück und verstärkte die Chefpartie (Ausgabe #20) bei den letzten Konzerten.