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O. von A bis Z
Eine lexikalische Übersicht über den Herrn Kurt,
die Kurtologie und verwandte Wissenschaften
(bzw. auch wissenswerte Verwandtschaften),
zusammengetragen mit Unterstützung
des Betroffenen selbst und seines Trainers,
darniedergeschrieben von Caroline Klima.
( Hier geht´s zu "Carolines": monatlichen Erotik-Kolumne von Caroline Klima, ab
18!!)
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| Z
50 Jahre Ostbahn - 50 an den Roll 'n Roll verschenkte Jahre - geben Anlaß zur Rück- und
Nabelschau im kurtologischen Universum. Wer kochte das Chili Con Carne? Wer gab wem warum Feia?
Wer sind Herta, Rosi, Ricki? Fragen, die schon viel zu lange ihrer Beantwortung harren.
A Chris "Angelface" Eigner
Kombo-Schlagwerker von '95 bis '98 & ab Dez.'99, wird weiterhin international verliehen,
um in London sein Talent und seine Ideen
Depeche Mode zur Verfügung zu stellen.
Der junge Herr Axel (alias Alex Horstmann)
Harmonie-Vocalist; Gerüchte besagen, es handle sich bei ihm um einen illegitimen
Sohn des Kurt O., das Ergebnis eines Fehltrittes noch vor Einsetzen der
Ostbahn-Historiographie - einer Zeit, in der trotz allem bereits musiziert und gepudert
worden war; von der vor-aus-schauenden Kombo bei den Wiener Sängerknaben zur Ausbildung
untergebracht, ansonsten als Underground-Bassist umtriebig; gibt sich den Sangesfreuden
unter anderem auch bei "Hertz" hin. (vgl. auch Frau Birgit Denk)
B Silvio Berger
Kombo Schlagzeuger '98, '99
Fixstern am Firmament des Schlagwerker-Himmels, in der Jazz- und Unterhaltungsmusik;
großes Haus für Schuhe und Anzüge;
Schon mit 5 Jahren wurde ihm prophezeit, daß er Kapellmeister werde.
"Jetzt spiel ich bei der Kombo und meistere sie mit Bravour, weil das alles ganz klasse
Burschen sind", sagt er selbst.
Bertl Braun (der Brehm Bertl)
der ewige Gegenspieler des Kurtl, bereits seit Volksschulzeiten,
als sein auf einer gedachten Mittellinie der Schulbank plazierter Schulranzen bereits
am ersten Schultag die Verhältnisse ein- für allemal klarstellte; Bertl verhält sich zu
Kurtl wie der Joker zu Batman, die Daltons zu Lucky Luke oder das Alien zu
Sigourney Weaver/Ripley.
Blutrausch
erster Roman der vierbändigen Ostbahn-Trilogie (5. Band in Vorbereitung);
außerdem gleichnamig verfilmt im Jahre 1997, in der Hauptrolle Kurt O.
C
Chefpartie, die
Legendäre, aber nicht erste Ostbahn-Formation, während deren Bestehens eine ganze Armada
von Gitarristen und -innen verschlissen wurde, als da wären Josef Havlicek
(Mitbegründer aller frühen Ostbahn-Bands), "Wild" Willy Brunner
(fand infolge wiederholten Heiratsschwindels ein unrühmliches Ende in Graz-Karlau),
Lilli Marschall (unvergleichliche Meisterin der Stromgitarre),
Leopold "Prinz" Karasek
(siehe dort); die Besetzung der anderen Instrumente blieb über die Jahrzehnte unverändert:
Karl Horak (Bass),
Dipl.Ing. Eduard Jedelsky (Schlagwerk),
Mario Adretti (Hemmungsorgel);
Wie es auch in manch guter Ehe vorkommt, löste sich die Ch. auf, bevor das gegenseitige
Einschlagen diverser Schädel überhand nahm. Nichtsdestotrotz kommt es auch heute noch vor,
daß sich einzelne oder auch alle hin und wieder, insbesondere mit der Kombo, zum gemeinsamen
Musizieren treffen.
57er Chevy
eines der vielen Lieder, in denen der Kurtl auf Freiersfüßen wandelt (siehe auch Joker)
Chili con Carne
Kreation aus dem Hause Inzersdorfer, was aber niemand bemerkte, weil es ja bekanntlich
unter dem Tisch viel heißer zuging als oberhalb. (vgl. auch Kopfschuß,
Mexiko, Tequila Sunrise)
Cordon (Cordon Bleu)
Hauptnahrungsmittel während der frühen Tourneen, welch übermäßiger Verzehr zu der
vieldiskutierten Frage führte, was manche Wirten unter einem C. (vulgo "Gordon") verstünden.
Der Kurtl meint dazu: "Die Qualität des Cordon steigt direkt proportional zu seiner Größe".
D
Frau Birgit Denk aus Schwechat
Duett-Sängerin auf der CD "50 verschenkte Jahre"; laut Kurtl die einzige Frau in Wien und
Umgebung, die nicht nur die richtige Stimme, sondern auch den richtigen Spruch hat, um mit
ihm zu singen; singt bei der Dialektrock-Gruppe "Hertz" und bei "Gospel meets Vienna"
(vgl. auch Der junge Herr Axel); gibt, wenn sie Zeit hat, auch gelegentlich
Live-Gastauftritte bei Ostbahn und Kombo.
Doppler
traditionelles Behältnis für Sommerspritzer oder Kamillentee für die Stimme, das mit
fortschreitendem Bekanntheitsgrad des Kurtl von edleren Gebinden abgelöst wurde (Bouteille).
E
Espresso Rosi (1972 - 1977)
legendäres Lokal in Wien-Simmering, dessen Keller den ersten Proberaum der frühen
Ostbahn-Bands beherbergte, was zu einem leichten Schimmelüberzug an den Instrumenten führte.
Deshalb wurde meist am Stammtisch oben gleich neben der Treppe besprochen, was andere Bands
tatsächlich im Keller geprobt haben. Wurde 1977 infolge einer gesundheitspolizeilichen
Kontrolle geschlossen, nachdem der Mann vom Marktamt einen Blick in die Küche geworfen und
den dort befindlichen Suppentopf entdeckt hatte.
Ein Denkmal für Lokal und Besitzerin (Rosi, siehe dort) setzte Kurt O. mit seinem Album
"Espresso Rosi", das zugleich seine erste und einzige Soloplatte war. Bei den Aufnahmen zu
dieser CD entstand im legendären Studio in Ollersbach (siehe dort) die derzeit aktuelle
Ostbahn-Band, die Kombo (siehe dort), als die einander zunächst unbekannten Musiker
plötzlich feststellen mußten, daß aus ihnen eine Band geworden war.
F
Favoritn & Blues
verschärfte Variante des Blues; Entstehung als Gemeinschaftserfindung des legendären
Alfred "King" Karasek (siehe dort) und des jungen Kurt, der des öfteren und längeren in der
Karasekschen Wohnung damals noch in der Hasenleiten vom "King" an der Blues-Gitarre
unterrichtet wurde. Die Frau Herta (siehe dort) kochte zu diesen Anlässen ihre
berühmt-berüchtigten Wurschtknödel, deren Genuß stets großen Durst nach sich zog.
Während die Herta am Gang dem nachbarschaftlichen Tratsche fröhnte, rief der "King"
wiederholt mit einem herzhaften "Herta!" nach seinem Biere, was die Herta am Gang zwar
nicht hörte, aber vom jungen Kurt als Aufforderung verstanden wurde, den Blues noch härter
zu spielen.
Feia / Feuer (1985)
erste Nummer, die Ostbahn und Chefpartie in bekannter Besetzung aufgenommen haben;
an die niemand glaubte und die sogar im Radio gespielt wurde; deren Erfolg auch die
Plattenfirma überraschte, die prompt Lieferschwierigkeiten bekam;
Jedenfalls markiert dieses Lied den Beginn einer schönen und fruchtbaren Zusammenarbeit
mit Bruce Springsteen aus New Jersey.
Fernet Branca
löste den lange Zeit führenden Trost- und Ratspender Underberg ab (siehe dort)
Frauen
Gibt es etwas, das von männlichen Musikanten inniger und häufiger besungen wird?
Der Kurtl sagt zu diesem Thema: "Die Liebe, des is des kurze am Anfang und dann kummt
der Alltag, des san de Wickel."
50 verschenkte Jahre (1999)
neueste CD von Kurt Ostbahn und Kombo
G
Ricky Gold (alias Erich Buchebner)
Komponist und Produzent für die volkstümliche Musik; sein Instrument: die Bassgitarre;
Betreiber des weltberühmten Studio Ollersbach (siehe dort), eines der drei besten Studios
der Welt. In den 70er Jahren brach er eine vielversprechende Schlagersängerkarriere ab,
nachdem seit Hit "Tränen und Träume" auf Platz 11 der Hitparade gelandet war.
Obwohl eine Legende an seinem Instrument, nimmt er leider keine Schüler mehr auf,
betätigt sich aber als Förderer junger Künstler, wie z. Bsp. als Entdecker des international
renommierten Chris "Angelface" Eigner (siehe dort).
Prof. Gugg (alias Roland Guggenbichler)
schon als Wunderkind am Jazzpiano Legende; hohes Tier bei der Jazzpolizei und jüngster
Jazzprofessor der Welt; akzeptiert als Schülerinnen nur junge Mädels, womit er
selbstverständlich nicht sich selbst einen Gefallen tut, sondern die Jazzwelt bereichert.
H
1/2 so wüd
erstes, nach 7 Minuten leider gescheitertes, Ostbahn-Filmprojekt, nachdem sich der Produzent
mit den Geldern der Sponsoren nach Venezuela abgesetzt hatte (siehe auch Brehm Bertl), um
viele Jahre später auf Teneriffa aufzutauchen (siehe Hitzschlag) und bald darauf wieder in
Richtung Mittel- und Südamerika die Fliege zu machen (siehe Kopfschuß). Der Soundtrack zum
Film ist jedoch auf CD erschienen.
Herta
eine der Stammütter des Karasek-Clans, insbesondere von
Leopold "Prinz" Karasek, die für ihren
Stefaniebraten am Stefanitag geliebt und verehrt wird; (siehe auch Favoritn & Blues, Karasek)
Hilde
siehe Karasek, Wos wü de wüde Hilde?
Hitzschlag
Zweiter Roman der vierbändigen Ostbahn-Trilogie (5. Band in Vorbereitung), in dem auch die
Auswanderung des Trainers nach Teneriffa thematisiert wird.
I
Integrationshaus
wo der Kurtl in seiner kargen Freizeit auch eine Rolle spielt, was, wenn Not am Manne ist,
auch für die Kombo gilt.
J
Joker
Dieser absolute Evergreen bei den Kurtologen sei hier stellvertretend für eine ganze
Kategorie von Liedern genannt, in denen sich der Kurtl auf Brautschau begibt, was ihm ja
gut zu Gesicht steht (siehe auch "57er Chevy")
K
Karasek
undurchsichtige, weil weitverzweigte Sippe, deren Stammvater, Alfred "King" Karasek bereits
zu Lebzeiten Musiklegende war. Seine Söhne,
Leopold "Prinz" Karasek und
Karl Ritter von
Stockerau, ihres Zeichens einäugige Zwillinge, traten würdig in seine Fußstapfen, wiewohl
ihr Zustandekommen bis heute nicht restlos geklärt ist. Es dürfte sich bei ihnen jedoch um
einen kleinen Betriebsunfall im Rahmen eines Betriebsausfluges der Post handeln, und zwar
zwischen dem "King" und der Hilde von der Post, wegen ihres Herzens leider frühpensioniert.
Sowohl Hertas Leopold als auch Hildes Karl dürften beide bei diesem Anlaß gezeugt worden sein,
da sie sich ja auch wie ein Aug' dem anderen gleichen.
Kohlengüntl (alias Guenter Grosslercher)
Nebenberuflich Ton- und Zahlmeister der Band; hauptberuflich Pokerspieler und
Börsenspekulant.
Kombinesch
aus dem Englischen ("combination"), keine hochdeutsche Schreibweise existent.
Frau Loren Sophia entledigte sich dieses Kleidungsstückes auf höchst anzügliche Weise bei der
Verführung des Mastroiani Marcello im Film "Gestern, Heute, Morgen". Stellvertretend für
eine Fülle von Begriffen, die in der ostbahn'schen Tradition dem altösterreichischen
Sprachschatz verpflichtet sind (vgl. auch Repassierstube, Automobil, Kapellmeister, etc.)
Kombo
zufällig entstandenes Musikerkonglomerat höchster Güte (siehe auch
Espresso Rosi)
Kopfschuß
Vierter Roman der vierbändigen Ostbahn-Trilogie (5. Band in Vorbereitung)
Kurtisemmel
diese Bereicherung der österreichischen Küche, leider inzwischen längst passé, besteht
aus einer kompletten, sorgfältig zwischen den zwei Hälften eines Wachauerlaberls komponierten
Brettljausn, deren Originalrezept sich auf dem Beilagezettel zur legendären Wurscht-Platte
befindet, und welchselbige zum Verzehr und zur Vermeidung ausgerenkter Kieferknochen oder
aufgerissener Mundwinkel am besten wieder auf einem Brettl aufgebreitet wird.
Kurtistan
in Berliner Kurtologenkreisen Synonym für "Österreich"
Kurtologie
Grenzwissenschaft; das, was die Menschen machen, die ganz viel Zeit bei den Konzerten und
mit den Werken des Kurt O. verbringen; die K. zeichnet auch die kleinsten Programmänderungen
bei den Konzerten einer Tournee auf und verfolgt die Karrieren jener Künstler, die die Ehre
hatten, den Kurtl covern zu dürfen (oft schon viele Jahre bevor der Kurtl selbst die
jeweiligen Songs zum Besten gab!, z.B:. Little Feat,
Allman Brothers);
die Ergebnisse der K. sind im Internet im
"Espresso Rosi Archiv"
abrufbar, welches dankenswerterweise von einem der größten
Kurtologen der Gegenwart, Herrn Prof. Franz Deckenbach, betreut wird. Herr
Joachim Steinacher
aus Graz wiederum gestaltet die offizielle (sprich: diese) Heimseite des Kurtl und ist der führende
Kurtologe mit internationalen Kontakten zu Kinky Friedman (Krimiautor und Countrysänger aus
Texas), Willie Nelson
, Allman Brothers,
Lynyrd Skynyrd etc. (siehe Abfahrt).
Dessen Schwester (Susanne) verhalf der K. zu akademischen Ehren, nachdem sie in ihrer Diplomarbeit
über die Ostbahn-Texte deren jeweiligen Entsprechungen im Amerikanischen und im Englischen
untersucht hatte. Führende Auslandskurtologen und -kurtisanen legen ihre Österreich-Urlaube
im Übrigen stets so, daß sie die Tourneen persönlich mitverfolgen können.
L
Liebe (Liagn & Lochn)
Hierzu nur ein Ausspruch des frühpensionierten Oberkriminalinspektors Brunner:
"Imma knapp an der Wahrheit vorbei - so liagt sa si am besten!" (vgl. hierzu auch Frauen)
Loßt's eich nix gfoin! (auch: "Seids vuasichtig!")
auf das selbstbestimmte Handeln abgezielter Segensspruch zum Abschied
M
Mexiko
Rekordhalter unter jenen Ländern, über die die meisten sehnsüchtigen Lieder geschrieben
wurden und werden (vgl. auch Tequila Sunrise, Kopfschuß)
N
Neiche Schoin
nicht nur ein Klassiker unter den Ostbahn-Evergreens (genaue Zusammenstellung siehe CD
A schene Leich), sondern auch Sammelbegriff
für die neuen Outfits der Musiker, die ab der
50-verschenkte-Jahre-Tournee in historischen Kostümen der 50er-,
60er-, 70er-, 80er- und
90er Jahre und des 2000er Jahres auftreten;
"Weil schließlich horcht das Publikum auch mit den Augen", sagt dazu
der Trost und Rat spendende Herrn Kurt.
Nestroy Ring
wurde Herrn Kurt 1997 gleichzeitig mit Marianne Mendt und Otto Tauszig verliehen
(obwohl laut Kronen-Zeitung an diesem Tag nur die letzteren zwei Kandidaten geehrt wurden)
Nochtschicht
siehe Espresso Rosi, Spiel
O
Ollersbach, Tonstudio
kleine Gemeinde an den Hängen des Wienerwaldes (Westbahnlage), Stammsitz von CPO
(Creative Pool Ollersbach); Tonstudio wird geleitet von Ricky Gold unter dem Pseudonym
Erich Buchebner, seit vier Jahren kreative Heimstatt von Kurt und Kombo.
P
Platzangst
Dritter Roman der vierbändigen Ostbahn-Trilogie
Polifka, Rudl
legendäre Fünfhauser Gestalt, die diesen Bezirk in ihrem Leben nie verlassen hat:
"Woanders hobns mi net gruafn." War gute 20 Jahre im Handl-Kino Billeteur;
Cineast mit Liebe zu den Western und Krimis der 40er bis 60er Jahre; Lieblingsfilm:
Angels with Dirty Faces, Spezialgebiet:
James Cagney. Heute wechselt er Zehner in der
Peep-Show, in der die Rikki (siehe dort) auftritt, ist Stammgast im
Cafe Rallye und
verwahrt seinen schlechtsitzenden Zahnersatz in der Rocktasche.
Q Quell, der
eine der von Kurt empfohlenen Gaststätten, in der der Quell Poldl noch die alte Kunst des
Zapfens kultiviert ("A Seidl dauert 7 Minuten!"). Der Kurt selbst sagt jedoch,
"Man möge ausbleiben, damit's so bleibt, wie's is!" Als Teil der kurtl'schen Nahversorgung
spielt die Lokalität auch in den Romanen Blutrausch,
Platzangst und Kopfschuß
eine nicht unwesentliche Rolle.
R
Rallye, Café
Kurtls Nachtasyl und verlängertes Wohnzimmer in der Sechshauserstraße; unter der umsichtigen
Führung von Herrn Josef stets am Rande des Ruins (vgl. auch Blutrausch-
Roman und -Film)
Resetarits, Wilhelm
einer der drei legendenumrankten Resetarits-Brüder, von denen immer wieder vermutet wird,
daß sie sich gegenseitig die Räuberleiter machen. Und weil immer wieder gefragt wird: Karin
ist die Schwägerin, weil Gattin des jüngsten Bruders, Peter.
Rikki
Tochter der Rosi (siehe dort); arbeitete in der Peepshow nahe dem Westbahnhof; eröffnete
später eine Boutique mit dem an ihre Mutter gemahnenden Namen "Petit Fleur",
die jedoch - weil im schlechtbesuchten Teil der Gumpendorfer Straße gelegenen - bald
schließen mußte, worauf die Ricki ihre Peepshow-Tätigkeit privat mit Stammkunden wieder
aufnahm. Früh verschieden. Details dazu siehe WIENER-Fortsetzungsroman:
"Das Geheimnis der toten Tänzerin"
(Veröffentlichung in Buchform in Vorbereitung).
Karl Ritter von Stockerau (alias Sir Charles alias Karl Ritter)
auch als "der Dobromann" bekannt, Liebhaber der Experimentalmusik, in deutschen Fachgazetten
als Bluespapst aus Österreich bejubelt; schrieb die Filmmusik zu Schwarzfahrer,
Blutrausch
und diversen Erotik-Videos.
Rosi
voller Name Roswitha S. Presso (Vater vermutlich aus dem südlichen Italien gebürtig);
leitete das legendäre Espresso Rosi (siehe dort); gründete und betrieb nach dessen Schließung
die Partnervermittlung "Petit Fleur"; jetzt im wohlverdienten Ruhestand.
S
Klaus "Sunshine" Silber (alias T. Silber alias Klaus Trabitsch)
wird auch El Argentino ("da Süberne") genannt; Liebhaber der Stromgitarre; seit vielen
Jahren in der Weltmusikszene ein Begriff, wo er sogar in Japan einen Hit landete.
"Duft der Berge", Kurtls Lieblingsplatte, ist häufig auf Ö1 zu hören und bietet ein
musikalisches Spektrum zwischen Prigglitz am Schneeberg und Tobago in der Karibik.
Szene Wien, 1. April 1983
legendäres, weil erstes ausverkauftes Ostbahn-Konzert, lange bevor seine Platten erhältlich
waren, da die ersten beiden Alben in so geringer Stückzahl aufgelegt wurden, daß sie sofort
vergriffen waren. Es geht die Mär, daß das Konzert bis in die frühen Morgenstunden gewährt
hätte, aber ob da tatsächlich (nur) noch musiziert wurde, bleibt dahingestellt.
T
Tequila Sunrise
vgl. auch Mexiko; ein auf ein Lied verknappter Roman, der zehn Jahre später wieder zum
Roman ausgerollt wurde (Kopfschuß); zeigt die große Liebe des Kurt O. zum Südwesten
der USA (vgl. auch Chili con Carne), welcher für ihn geistig gesehen eine zweite Heimat
und Quelle der Inspiration ist. Dazu der Trainer: "Wenn sich's der Kurtl aussuchen könnte,
hätte er dort einen Zweitwohnsitz."
Trainer (alias Günter Brödl, 1955-2000)
Autor sämtlicher Ostbahn-Texte, der 5-bändigen Ostbahn-Trilogie
und unzähliger anderer Publikationen und Texte (wie zum Beispiel die beiden Asterix-Bände
"Da große Grobn" (1997) und
"Da Woasoga" (1998))
Trash, Doktor
Computer-Alchimist und Serienmord-Experte; ein guter und manchmal hilfreicher Freund von
Kurt O. und Trainer. (siehe Trainer & Trash, Blutrausch,
Hitzschlag,
Platzangst, Kopfschuß)
U
Underberg
wurde als Trost- und Ratspender bereits vor geraumer Zeit von Fernet Branca abgelöst
(siehe dort)
V
Verschenkte Jahre
so bezeichnet der Kurtl seine vielen Jahre im Dienste der Volksgesundheit und der Rockmusik,
wobei "die Betonung auf 'sich verschenken' liegt und nicht auf der Vergeblichkeit des Tuns"
(O-Ton O. Kurt).
W
Wos wü de wüde Hilde?
Anhand dieses epochemachenden Liedes erklärt der Kurtl den umgekehrt proportionalen
Zusammenhang zwischen der PS-Stärke eines Automobils und den Abmessungen des männlichen
Zünders. Dafür erhielt Kurt O. 1997 den Sonderpreis des Kuratoriums für Verkehrssicherheit.
X
X
steht - wie auch im Toto - für ein gerechtes Unentschieden zwischen dem Kurtl und seinem
ewigen Kampf mit dem Alkohol.
Y
Ybbs
selbst ebenda hat der Kurtl schon gespielt, so wie überall anders auch, außer am Yppenplatz.
Z
Zuckagoschal (& Bussibär)
das Traumpaar im Ostbahn-Pandämonium, und zugleich ein Lied, in dem Visionen eines
friktionsfreien Zusammenlebens zwischen Mann und Frau besungen werden,
"wos oba net spüt", laut Herrn Kurt (vgl. auch Liebe).
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