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SCHEFPARTIE-SCHAFFEL
(Chefpartie)
ROMEO, ROMEO
(D. Alvin/O. Kurti)
HASSES PFLOSTA
(J. Havlicek, A. Zech/O. Kurti)
Eine Hommage an Dr. Kurtīs derzeitigen Wohnsitz in Wien-Fünfhaus, die laut kurtologischer Statistik bisher nur sechs Mal konzertant aufgeführt wurde.
KA IDEE
(J. Prine/O. Kurti)
RADL NOCH RIO
(Chefpartie/O. Kurti)
Tröstliches und Heiteres aus dem Beziehungsdschungel, leichtfüßig und mit Augenzwinkern dargeboten als Country & Western bzw. Zydeco, - Genres die vor allem die Herzen von Dr. Kurt (Country), Prinz Karasek (Western) und Senor Adretti (Zydeco) höher schlagen lassen.
"Die nächsten zwei Lieder hat der Springsteen über meinen Vater geschrieben, obwohl er ihn
garned kennt. Aber das macht nix: Mein Vater hat den Springsteen jo a ned kennt." (O. Kurt)
Der Text zu "Feiertog" stammt wie die "Arbeit" aus dem Jahr 1986. Rechtliche Probleme haben
eine frühere Veröffentlichung auf Tonträger verhindert, der Kurtologe kennt allerdings
eine elektrische Version von einigen wenigen Gelegenheiten bei Konzerten zwischen 1987 und 91.
ARBEIT
(B. Springsteen/O. Kurti)
FEIERTOG
(B. Springsteen/O. Kurti)
Des ganze Redn des hod doch eh kan Sinn
I bin muagn nimma do, fahr so frua wias geht
Und des bleibt a so, waaßt eh wia stur i bin
Do is a Finstan in dem Zimma, de mocht uns krank
Und de Finstan liegt über da ganzn Stadt
Und sie reißt ned auf
Sie hört ned auf
Aber sie mocht mit mia ned
Wos dia dei Lebtog antan hod
Es is so weit, muagn is a Feiertog
Muagn is a Feiertog allaa fia mi
Es is so weit, muagn is a Feiertog
A Feiertog fia mi
I waaß ned wos des woa mit dia und mia
Mia ham z'weng gredt mitnand, z'weng wissen wolln
Und es woa z'weng Plotz in de 4 Wänd fia di und mi
Und vielleicht san ma a z'vü ausn söbn Holz
Fia mi is Zeit, muagn is mei Feiertog
A neicha Tog, weu i ned wartn mog
Es is so weit, muagn is mei Feiertog
Weu i ned wartn mog bis aufn jüngsten Tog
Beim Wirtn wirds wia ausgstorbn sei, im Espresso a
Auf da Stroßn kane Leit, da Pforra lest sei Mess allaa
Es wird a Sonntog sei, und se san olle draußt aus da Stodt
Oba se kumman aufd Nocht wieda ham
Nua a poa kumman nimma, de ham wia i im Kopf so an komischen Tram
Kumm, Oida, geh ins Bett, heast es is scho spät
I waaß wos i brauch, und daß i des do ned kriag
Nia kriagt hob und nia kriagn werd, weu do ned gnua Plotz fia mi is
Und i brauch mehr ois du dia trama kannst, daß i ned dastick
Es is so weit, muagn is mei Feiertog
I waaß, du host a mehr wolln, oba du host nie danach gfrogt
Fia mi is Zeit, muagn is mei Feiertog
Und i waaß: Ma kriagt wos ma wü, wann ma's laut gnua sogt
Jahrelanges Urgieren von Dipl. Ing. Jedelsky führte dazu, daß dieser Evergreen von
Mott The Hoople/Bad Company seit 1992 das Live Repertoire der Chefpartie bereichert.
Allerdings in einer schwergewichtigen, hochelektrischen Fassung.
Die stromlose Ausgabe (in der Besetzung Dr. Kurt: Gesang, Mario Adretti: Klavier,
Karl Horak: akustische Gitarre) hatte im "Vindobona" Premiere.
FEIA AM DOCH
(M. Ralphs/O. Kurti)
Loßt es guad sei a wanns oasch is
Weu es is halt so
Und so bist es gwöhnt
Biagst de Täg o Joa fia Joa
Nua ka Wossa, bis ois morsch is
Und dann stehst an
Weus auf amoi brennt
Uuuh - jetzt stehst schee danebn
Uuuh - jetzt miaßat wos gschehn
Feia am Doch
Jetzt is Feia am Doch
Nix geht weida wann ma steht
Und angschrauft wart auf bessre Zeiten
De kumman ned
Wann ma ses ned mocht
De Andern warten ned so lang
De zündeln gern und spün mitn Feia
Und es is z'spät
Wann mas mochn loßt
Uuuh - Do hüft ka schee Redn
Uuuh - Do muaß wos gschehn
Feia am Doch
Jetzt is Feia am Doch
Seit 1991 eine beliebte Live-Nummer, die aus unerfindlichen Gründen bei den Aufnahme-Sessions zu "A blede Gschicht" vergessen oder übergangen wurde.
ERSCHTE KLASS
(M. Adretti, Chefpartie/O. Kurti)
Und unsre is ogrennt
Tat sogn jetzt is so weit
Daß ois nua no falsch rennt
Oba i geh ned
Na, i foa erschte Klass
Tat sogn mia hams uns zagt
Bahart bis auf'd Knochen
Tat sogn jetzt is so weit
Jetzt is ois besprochen
Oba i geh ned
Weu i foa erschte Klass
Ollas wos ma gheat
Host jetzt du und des Pfandl
Oba des is ma wert
Noch de Joa am Bandl
Oba i geh ned
Na, i foa erschte Klass
Geschrieben im Jänner 1993, unter dem Eindruck einer in satten Sommerfarben strahlenden Ansichtskarte, die ein Patientenpaar aus dem grauen Rimini an Doktor Ostbahns Privatordination geschickt hatte.
NOCHSAISON
(Chefpartie/O. Kurti)
De Sunn wia durch Müchglos
A poa Toppa im Sand
De ghean zu de Gschroppn aus da Pension
De ham ganz in da Fruah probiert an totn Fisch zum daschlogn
Fruastuck im Zimma, des steht ned im Prospekt
Oba in an Haus ohne Gäst wird unt ned extra deckt
Do gibts im Pool ka Wossa, in da Sauna kan Strom
und de vün buntn Schirm
Gibts nua auf de Kartn an da Rezeption
Er geht heit Filma, weu zum Badn is zīkoid
Sie spüd ihr ewiche Rolln
Locht ois wurds dafia zoit
Locht weu da Wind pfeift, locht weus friat
Locht vua da Auslog volla Raumsch
Locht aufn Marsch zum anzig offenen Wirt
Unter da Deckn und unta sein Gwicht
Denkts liaba an fria
Ois an des wos grod gschicht
Dann tuat er raukn und fernsehn und sie raukt am Balkon
Huacht auf de hasrichn Vögel
Und wanns dann ins Bett kummt schloft er scho
Muagn wirds regna, muagn kummt a Sturm
Do wirds Karten schreibn
An de Freindin und an den Herrn Buam
De mit de vün Schirm von da Rezeption
"Wetter schlecht, Essen reichlich"
Wias halt is im Lebn: ma kann ned ollas ham
Sie ham des scheenste Zimmer
Mit Bad und Balkon
Sie ham de scheenste Aussicht
Und se nix mehr Scheens zum sogn
NOCHSAISON
Auf den langen Busfahrten von einer heilpraktischen Veranstaltung zur nächsten befallen selbst den routiniertesten Musiktherapeuten (vor allem nach einer langen, schweren Nacht) Selbstzweifel und Zerknirschung. Während einer solchen Fahrt im März 93 gesellte sich in Dr. Kurtīs - von heftigem Kopfschmerz gequältem - Gehirn zu allerlei trüben Gedanken die tröstliche Melodie eines Mick Jagger-Songs. Kaum war der Trübsinn in Reime gegossen und musikalisch eingerichtet, kehrte auch Dr. Kurtīs sprichwörtliche gute Laune wieder: ein typischer Fall von Selbsttherapie.
OID & GRAU
(M. Jagger/O. Kurti)
Mit mia hod mas echt ned leicht
Ka Schmäh, i hob so meine Föhla
So vü, daß se bald a jede schleicht
Oba i hob no so vü Vastand
I bin no so weit beinand
Daß i man wos i sog:
Mit dia wurd i gern oid & grau
Ka Schmäh, wann i amoi anfang
Hea i noch olle andern auf
Ka Schmäh, i hob an Zug drauf
I frog mi söba, wia i des schaff
Oba i hob no so vü Vastand
I bin no so weit beinand
Daß i a man wos i sog:
Mit dia werd i gern oid & grau
I glaub 100 Joa hob i drauf gwart
Daß ane kummt de mit mia fahrt bis Zeit is
100 Joa hob i drauf gwart
Auf ane de mit mia fahrt bis a fia olle Moi vuabei is
Ka Schmäh, i bin a Drahra
Kana noch demst die Uhr stelln kannst
Ka Schmäh, i waaß i gwinnat
Gegen jedn der wos auf deine Nerven tanzt
Oba i hob so vü Vastand
Und bin no so weit beinand
Daß i man wos i sog:
Mit dia wurd i gern oid & grau
"Chili", die wahre Geschichte von Mario Adrettiīs erstem Zusammentreffen mit seiner heutigen Gemahlin Rosita in einer Cantina in Alamore, Texas.
CHILI CON CARNE / CHILI POLKA
(M. Adretti/O. Kurti) (M. Adretti)
Der "Chevy" wird seit Jahren immer wieder verlangt. Warum? Dr. Kurt zitiert nach einem vielsagenden Schmunzeln den von ihm hochgeschätzden irischen Dichter und Trinker Flann OīBrien (1911-1966): "Seltsam ist die Welt, aber schön ist sie auch."
57ER CHEVY
(Seals, Setser, Diamond/O. Kurti)
Ein Hadern, der in der elektrischen Version nach gut 15 Dienstjahren ins Pensionsalter gekommen ist, "ausg'steckt" jedoch in neuem Glanz erstrahlt.
ZOITOG
(E. Green, C. Montgomery/O. Kurti)
Im Vorspann dieses F&B Standards endlich die definitive Antwort auf die bange Frage: Wie entstand der FavoritīnīBlues? Und im Nachspann der musikalische Salto mortale einer echten Zirkusprinzessin...
KUMM HAM
(Chefpartie/O. Kurti)
Die letzte Draufgabe und dienstälteste Nummer im Chefpartie Repertoire (seit 1975). Danach kann nix mehr kommen.
OIS HOD SEI END
(B. Womack/O. Kurti)